Zwei, die es ernst meinen mit der Vereinbarkeit

Es ist ein riesiges Recherchefeld, in dem wir uns seit Jahren aufhalten. Wie machen es Menschen? Einerseits gibt es da die Bandbreite an Quellen, Instituten, Studien uvm. Andererseits gibt es die Zielgruppe, die die täglichen Herausforderungen angeht und für sich löst. Wir beobachten, hinterfragen, erforschen. Und wir reflektieren, denn auch wir arbeiten in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Letztlich – bei all dem, was was es dort an Potential gäbe, das dringend entwickelt werden muss – sind wirkliche durchgesteuerte Lösungen in der Sache eher was für die nächste Generation. Eltern oder pflegende Angehörige brauchen _jetzt_ Antworten auf ihre organisatorischen Fragen. Daher entsteht der Weg zum größten Teil beim Gehen. Es braucht Role Models, Sichtbarkeit und viele viele „Warum?“ und „Warum nicht?“-Fragen in alle Richtungen.

Mit einer Perspektive aus dem kulturwissenschaftlichen Arbeiten und einer starken Zielgruppenorientierung, die wir im Marketing täglich anwenden, sind wir hier Design Thinker, Effectuation-Anwender uvm für unsere Kunden. Fragen wie „Wie kann eine Ferienbetreuung wirklich Familien entlasten?“ oder „wie kann man denn arbeiten, wenn keine Kinderbetreuung gegeben ist?“ gehören zu unserem täglichen To-Do-Stapel.

Unsere Perspektive deckt dabei durchaus zwei Seiten ab: Eine von uns bringt jeden Tag den ganzen Familienkram im Rucksack mit, Grenzen der Arbeitszeit sind die Abholzeiten der Kinder. Die andere wacht morgens auf und es warten schon die E-Mails, die dann abends am Schreibtisch noch entstanden sind, und muss damit arbeiten, nur zu bestimmten Zeiten die volle Aufmerksamkeit zu haben. So sind wir selbst unsere besten Tester und wissen, wie es funktioniert.

Auch das Brechen von Biases, etwa „Kinder gehören nicht ins Büro“ oder „Arbeit gehört nicht auf den Spielplatz/ Parkplatz/ Fußballplatz/ Turnhalle/ Zoo“ ist uns ein Anliegen. Denn oft sind Eltern dort am leistungsfähigsten, wo sie ihre Kinder gut versorgt wissen. Und wenn es dann doch die ein oder andere Unterbrechung gibt, erinnern wir daran: Im Büro wäre das auch passiert. Die Person hätte nur vermutlich keine matschigen Hände gehabt, Riesenhunger aber vielleicht ebenfalls…

Lasst uns das Thema gemeinsam gestalten und schauen, wie es am besten gehen kann. Und dann von dort aus die Regeln neu schreiben. Oder weglassen.

Vereinbarkeit ermöglichen

Eben noch Mitarbeiter:innen, jetzt Eltern und Mitarbeiter:innen: Eine Unternehmenskultur, die Vereinbarkeit begrüßt, ist so viel mehr als nur ein Schlagwort.

Es geht um ein faires Miteinander, ausgerichtet an den Ansprüchen der Projekte und den Lebensrhythmen der Familien. Es gibt dem Leistungsanspruch der Eltern Raum und ermöglicht gleichzeitig, den Familien gerecht zu werden.

It’s an investment that pays off